Tänze der Seidenstrasse
Persischer Tanz
Katja zeigt euch zum Aufwärmen Elemente aus dem modernem Persischen Tanz und der Folklore und als Kursziel eine klassisch persische Choreo.
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Ferghana-Tanz
Das Ferghanatal ist im Osten Usbekistans, vor der Sowietzeit hiess es "Khanat Kokand".
Der klassisch lyrische Ferghana-Stil besteht aus weichen lyrischen Tänzen mit reichen Armbewegungen. Zur Sowietzeit war dies der erste Stil der auf die Bühne kam. Der Tanz ist sehr dekorativ und zu klassischen Texten getanzt sehr ausdrucksvoll und schauspielerisch erzählend.
Eine saubere Haltung und zarte schlangenhafte Arme sind die Schwierigkeiten der Technik. Die sanfte Ausstrahlung, die den Zuschauer an die reine Liebe und das Gute erinnern sollen, werden von den Tanzspezialisten als eines der wichtigsten Kriterien angeschaut. Klassisch usbekische Armbewegungen können auch in anderen Tanzstilen wie iranischem, afghanischem Tanz und sogar Bauchtanz entdeckt werden.
Der Stil eignet sich zum Beginnen, da er eine klare Koordination des Körpers übt.
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Choresmischer Tanz
Der fröhliche, auch mit Armglöckchen getanzte Choresm-Stil ist der beliebteste und bewegungsreichste Stil. Man vermutet dass einige Bewegungen aus schamanistischen Traditionen und den Zeiten der Feueranbeter stammen. Tänze wie Lesgi haben einen extatischen Charakter.Man erzählt sich, dass beim Beginn des Tanzes langsam die Seele in die Tänzerin tritt und sie langsam zu tanzen beginnt. Shimmies aller Körperteile sowie "schüttelnde Handbewegungen", auch erzählende Bewegungen sind intergriert. Man meint, dass die seltsamen Handbewegungen an zappelnde Fische oder Vogelschwänze erinnern.
Heute werden oft Choreografien getanzt, doch in diesem Stil ist eigentlich die Improvisation viel wichtiger. Je mehr Iduvidualität und Fantasie (in Bereich des Stiles) desto, besser die Tänzerin.
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Bukhara Tanz
Im Bukhara Tanz (wie auch in den tadjikischen Stilen) werden die Schritte mehr in den Boden getanzt und sind weniger variantenreich als im Ferghana-Stil. Die Bewegungen beziehen sich eher auf die Kleidung, den Schmuck und die Schönheit der Tänzerinnen. Auf der Bühne wird der Tanz mit Schellen an den Handgelenken getanzt, die im Rhytmus der Musik ertönen. Der Ausdruck dieser Tänze ist meist sehr fröhlich und feurig. Fantasiereiche Bewegungen und interessante Drehungen werden mit Armbewegungen kombiniert. Auch Bewegungen auf den Knieen sind kommen vor.
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Tadjikischer Tanz
Der tadjikische Stil hat Ähnlichkeiten mit dem bukharischen Stil.Vor der Sowietunion war Bukhara und Umgebung zusammen mit Tadjikistan ein Khanat.
Wir werden eine Einführung in den kulyabischen Stil (Süd-Tadjikistan) erhalten, in dem frau lange weite Ärmel trängt, die in früheren Zeiten weit über die Hände reichten. Daher der Name "Ärmel-Tänze" = Oston Bozi.
Falls genug Zeit übrig bleibt, stellen wir den den pamirischen Stil vor mit Grundschritten der Pamir Völker).
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Uighurischer Tanz
Der Uighurische Stil ähnelt am meisten dem klassischen Ferghana-Stil. Speziell ist jedoch der berühmte "Sanam-Rhythmus", der nur den Uighuren eigen ist. Die Bewegungen bestehen aus reichen Schrittkombinationen und interessanten dekorativen Armbewegungen.
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Afghanischer Tanz
Afghanistan hat eine reiche Tanzkultur: Volkstänze wie Attan, verschiedene Kreistänze , die an Hochzeiten und Festen getanzt werden, sowie die profesionnellen Tänze mit Schellen an Hand- und Fussgelenken, die Zang-Tänze. Diese Tänze sind reich an komplizierten und schnellen Drehungen mit abrupten, akzentuierten Stops.
In diesem Kurs wirst Du eine Einführung in den einfachen Gemeinschaftstanz aus Nordafghanistan erlernen und eine Einführung in den Kathaghoni erhalten, den Tanz mit Schellen an Hand- und Fussgelenken, ursprünglich von Tanzknaben getanzt. Diese Tänze werden in der Regel als Improvisation auf die Dombura-Laute getanzt.
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Kathak
Seit jeher hatte Indien eine grosse Ähnlichkeit und geschichtliche Verbindung mit den Traditionen Zentralasiens. Der Handel und die politischen Gegebenheiten förderte nicht nur den Austausch der Kunst, sondern auch der Musik und des Tanzes. Umherziehende Künstlergruppen und Tänzerinnen aus verschiedenen Ländern waren üblich an den Höfen Zentralasiens, Persiens und auch Indiens.
Der Gründer des Moghulreichs in Nordindien, Babur (16. Jahrhundert), stammte aus Zentralasien, genauer aus Andijon (Ferghana), Usbekistan. Sein Enkel Akbar war ein Mäzen der Künste und förderte auch den Tanz.
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